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LiTG-Publikation 52

Psychologische Blendung von Kfz-Frontscheinwerfern

Titelbild LiTG 52
(Bild: LiTG)

Durch die weiter anwachsende Bedeutung der Mobilität und der weltweiten Urbanisierung nehmen die Verkehrsdichte, die Komplexität und die Vielfalt der Transportmittel in den nächsten Jahren zu, sodass technologische Entwicklungen in der automobilen Technik generell und in der Kfz-Lichttechnik speziell weiterhin vorangetrieben werden müssen. Die Kfz-Lichttechnik verfolgt dabei im Zuge der Erhöhung der Verkehrssicherheit zwei Ziele: die Verbesserung der visuellen Leistung der Fahrzeugführer (Kontrastsehen, Reaktionszeit, Objektsichtbarkeit) auf der einen Seite und die Blendungsminimierung auf der anderen Seite. Dabei spielt die psychologische Blendung im heutigen gesellschaftlichen Diskurs eine dominierende Rolle.

LiTG-Publikation 52

Psychologische Blendung von Kfz-Frontscheinwerfern
Prof. Dr.-Ing. habil. Tran Quoc Khanh,
TU Darmstadt
ISBN 978-3-927787-34-6
1. Auflage, Februar 2025
36 Seiten, 21 Abbildungen, 3 Tabellen
Download (pdf, 1,3 MB)

Die LiTG-Publikation 52 nutzt die Ergebnisse einer durch den ADAC organisierten Meinungsumfrage als Basis, um die Konsequenz der Blendungserscheinung während einer nächtlichen Fahrt zu verdeutlichen. Die heutige und zukünftige Entwicklung der Lichtfunktionen im automobilen Bereich sind anhand von LEDs als Lichtquellen der Zukunft dargestellt. Des Weiteren definiert und analysiert die Schrift das Wesen der psychologischen Blendung und die modernen Methoden der Psychophysik zur Untersuchung, Charakterisierung und Quantifizierung dieser Blendungsart.

LiTG 52: Psychologische Blendung von Kfz-Frontscheinwerfern
(Bild: LiTG)

International anerkannte, relevante und aussagekräftige Studien unter verschiedenen Testbedingungen sind analysiert, wobei die Schrift auf die Einflussparameter wie Blendbeleuchtungsstärke, Blendleuchtdichte, Blendwinkel, Adaptationsleuchtdichte, Scheinwerfergröße, Lichtspektren (Lichtfarben) und das Alter der Autofahrer eingeht. Sowohl statische Blendungstests im Laborbereich als auch dynamische Tests auf einem Testgelände weisen nach, dass das Wahrnehmungskriterium "gerade akzeptabel" durch eine Blendbeleuchtungsstärke im Bereich von 0,25 bis 0,3 lx (ohne Vorfeldbeleuchtungsanteil) oder 0,4 lx bis 0,42 lx (mit Vorfeldbeleuchtungsanteil) realisiert werden kann. Technologisch und lichttechnisch gesehen kann die Blendbeleuchtungsstärke im Bereich von 0,4 lx bis 0,42 lx nur durch eine zu jeder Zeit korrekte Scheinwerfereinstellung, zum Beispiel durch eine automatische Leuchtweitenregelung, eingehalten werden.

Über die Firma
LiTG, Deutsche Gesellschaft für Lichttechnik und Lichtgestaltung e. V.
Berlin
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